
Das singende, klingende Bäumchen kam heute in das Capitol Kino Bernburg zurück. Der weltweit beliebte DEFA-Streifen "Das singende klingende Bäumchen", ein DEFA-Märchenfilm der DDR von Regisseur Francesco Stefani aus dem Jahr 1957 begeisterte die Zuschauer. Nicht zuletzt, weil die Prinzessin und Schauspielerin des Filmes "Christel Bodenstein" live dabei war. Vor dem Film verteilte der Weihnachtsmann Geschenke an die kleinen Gäste. Der Film, auch bekannt unter dem Titel: "Im Zauberreich des Berggeistes und Vom singenden, klingenden Bäumchen" beruht auf einem Märchen-Fragment der Brüder Grimm. Um die Liebe einer schönen, aber hochmütigen Prinzessin zu gewinnen, macht sich ein Prinz auf die Suche nach dem singenden, klingenden Bäumchen, das von der Prinzessin so begehrt wird. Er findet es in einem Zaubergarten, in dem ein böser Zwerg herrscht. Der gibt ihm das Bäumchen unter einer Bedingung: Bis zum Abend muß der Prinz die Liebe der Prinzessin erringen, sonst wird er in einen Bären verwandelt - was auch passiert.
Durch eine List holt der Bär die
hartherzige Prinzessin in den Zaubergarten, wo sie, ihrer Schönheit und Macht beraubt, langsam Herz entwickelt. Sie gewinnt die Zuneigung der Tiere, verliebt sich in den Bären, und schließlich
kehrt ihre Schönheit zurück. Der Zwerg sieht seine Pläne durchkreuzt und lockt die Prinzessin aus dem Zauberwald. Doch die hat das böse Spiel inzwischen durchschaut. Sie scheut weder Mühe noch
Gefahren, in den Zauberwald zurückzugelangen und ihren Prinzen zu befreien. Als der Bär
feststellt, dass der König sein Wort nicht halten will, dringt er in das Schloss ein, um die Prinzessin zu holen. Er verschleppt sie in das Zauberreich, wo ihr der Zwerg, entsprechend ihres
Wesens, ein hässliches Gesicht verpasst. Die Prinzessin ist erbost ob ihre Hässlichkeit und muss erkennen, dass sie nun für sich selbst sorgen muss. Zum ersten Mal in ihrem Leben sammelt sie
Früchte eigenhändig vom Strauch und baut sich mit dem Bären ein Nachtlager. Sie bittet den Bären, dafür zu sorgen, dass die Tiere des Zauberlandes auch zu ihr kommen, worauf der Bär ihr sagt,
dass es an ihr liegt: Sie könne dafür sorgen, dass die Tiere sie mögen.
Dem Zwerg macht es Spaß, die Prinzessin mit seinen Zauberkräften zu ärgern. Die Prinzessin
bekommt allerdings dabei die Gelegenheit, den Tieren aus brenzligen Situationen zu helfen, sodass sie nach und nach ihre Schönheit wiedererlangt. Der Zwerg erkennt, dass die Prinzessin sich immer
mehr zum Guten wandelt. Er lockt sie mit der Lüge, ihr Vater sei schwer krank, aus dem Zauberreich. Als die Prinzessin im Schloss ankommt und erfährt, dass ihr Vater wohlauf ist und im ganzen
Land nach ihr sucht, erkennt sie die Lüge des Zwerges. Plötzlich hört sie im Schlossgarten das Bäumchen singen und kehrt mit dem Bäumchen ins Zauberland zurück. Obwohl der Zwerg alles daran
setzt, ihr den Weg zu versperren, gelingt es der Prinzessin mit Hilfe der Tiere, denen sie einst geholfen hatte, zum Bären zurückzukehren. Durch das Singen des Bäumchens ist der Prinz von seinem
Fluch erlöst und wird wieder zu einem Prinzen. Die beiden kehren glücklich ins Schloss zurück.